Jedes Haus beginnt mit einem Stein

Jedes Haus beginnt mit einem Stein

Ein Unternehmen gründen und dann Corona? Trotz der Herausforderungen, die dieses Jahr mit sich gebracht hat, haben wir tatsächlich eines gelernt: Dankbarkeit. Nicht nur dafür, dass wir diese Herausforderung meistern konnten, sondern auch

Dankbarkeit dafür, dass wir in diesem schwierigen Jahr überhaupt arbeiten und sogar wachsen durften. Dass wir zusätzlich mit wundervollen Kollegen zusammenarbeiten dürfen, gesund geblieben sind und in einem sozial abgesicherten Land wohnen, ist definitiv nicht für jeden auf der Welt selbstverständlich.

Während eines Teamausfluges konnte man bei allen Mitarbeitern, den deutlichen Drang spüren, diese Dankbarkeit nicht nur in Worten, sondern auch in Taten auszudrücken. Wir wollten Menschen helfen, denen es nicht so gut geht. Menschen, die nicht das Glück haben, in einem Land geboren zu sein, dass so viele Möglichkeiten und ein Sicherheitsnetzt bietet. Doch wie können wir helfen? Und vor allem: Wem?

Bei unserer Suche sind wir auf ein kleines Social Startup mit großer Vision gestoßen: Start Somewhere. Ihr Ziel ist die nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen in den Slums dieser Welt. Mit einer großen Portion architektonischer Innovation, viel Arbeit, Leidenschaft und Herz haben Oliver von Malm und sein Team eine Bauweise erfunden, die sicher, schnell, einfach und flexibel ist. Mit diesen innovativen Betonhohlbausteinen können feuerfeste Häuser und Schulen entstehen, die sich perfekt in die bestehenden verwundenen Grundstücke von Slums einfügen und so den Platz optimal nutzen können.

Auf diese Weise entstand ein erstes Schulgebäude als Pilotprojekt in Kibera, einem der größten Slums in Nairobi, Kenia. Die Betonhohlsteine für den Bau wurden in der ersten Start Somewhere Manufaktur von einheimischen Arbeitern vor Ort hergestellt. So entstehen neue Arbeitsplätze sowie eine Bauwirtschaft. Die Wertschöpfung bleibt also im Slum.


Als gemeinnützige Organisation unterstützt Start Somewhere parallel über Spenden zwei Schulen im Kibera-Slum mit derzeit insgesamt über 800 Kindern. Hierzu gehören u.a. zwei tägliche Mahlzeiten in der Schule, medizinische Versorgung und Ausstattung der Schulen.

Weil dieser Ansatz in unseren Augen nicht nur Herz, sondern auch Hirn hat und nachhaltig sinnvoll ist, haben wir beschlossen Start Somewhere bei der Ausweitung Ihres Vorhabens ehrenamtlich zu unterstützen und so ein bisschen von unserem Glück mit anderen zu teilen. Wir sind gespannt darauf, zu sehen, wo es im Jahr 2021 für Start Somewhere hingeht, und freuen uns darauf, dieses wundervolle Team auf ihrer Reise begleiten zu können.

———————————————–

Wenn Sie mehr über Start Somewhere erfahren möchten, besuchen Sie die Webseite: https://www.startsomewhere.eu/

Falls Sie das Projekt genauso gut finden wie wir und auch helfen wollen, können Sie hier spenden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.